Aktuelle
Informationen

willkommen bei der Ingenieur akademie hessen

Mit der Gründung der Ingenieur-Akademie Hessen GmbH im Jahr 2004 wurde die Fort- und Weiterbildung im Ingenieurberuf in Hessen auf ein solides und nachhaltiges Fundament gestellt. Mit der Gründung einer eigenständigen Gesellschaft für die Entwicklung und Umsetzung von Seminaren, hat die Ingenieurkammer Hessen eine transparente Struktur für die effektive Umsetzung des Prinzips des lebenslangen Lernens im Ingenieurberuf geschaffen.


Ausbildung Fachplaner Brandschutz IngKH

ab 08. Mai 2020 in Friedberg

Das Fortbildungsangebot "Fachplaner Brandschutz" der Ingenieurkammer Hessen (IngKH) richtet sich an alle, die sich beruflich mit dem vorbeugenden Brandschutz beschäftigen: Ingenieure, Architekten, Mitarbeiter der Bauaufsichten und Brandschutzdienststellen. Die Reihe stärkt für diese Berufsgruppen die Sicherheit in der Planung und Prüfung des Brandschutzes. Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation der IngKH mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren sowie der Fachgruppe Bau und Brandschutz der IngKH durchgeführt. Die Referenten sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Planung, Prüfung und Einsatzleitung.

Zur Anmeldung


HOAI

Mit dem Urteil vom 4. Juli 2019 hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass die Bundesrepublik Deutschland gegen die europäische Dienstleistungsrichtlinie verstößt, indem sie in der HOAI verbindliche Honorare für die Leistungen von Architekten und Ingenieuren vorschreibt.

UPDATE HOAI: EuGH vom 4. Juli 2019 - was nun?

Wie sich diese Entscheidung auf die Praxis auswirkt, erläutert das Seminar zum Thema am 15. Oktober 2019 von 14:00 bis 17:15 Uhr. Bei der Veranstaltung stellt die Referentin, Rechtsanwältin Dr. Barbara Schellenberg, dar, welche Bereiche der HOAI betroffen sind und welche Folgen dies für Altverträge bzw. neu abzuschließende Ingenieurverträge hat. Zudem findet eine Diskussion über die Konsequenzen des Urteils der Luxemburger Richter statt.

Honorare selbstsicher und erfolgreich verhandeln

Durch den Wegfall der bisher verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der HOAI durch das EuGH Urteil vom 4. Juli 2019 müssen sich Architekten und Ingenieure auf einen härteren Wettbewerb bei Planungsleistungen einstellen. In der Zukunft wird viel stärker über den Preis verhandelt werden müssen als über Qualität. Hier gilt es sich gegen Preis- und Honorardumping zu schützen und auf die aufkommenden Preisgespräche gut vorbereitet zu sein. Mit Selbstsicherheit, rhetorischer und psychologisch kluger Argumentation gilt es dem Auftraggeber sein Honorar überzeugend darzustellen. Denn Qualität hat ihren Preis und nach wie vor gilt „Wer billig plant, baut teuer!“

Holger Sucker bietet am 21. Oktober 2019 von  09:00 - 16:30 Uhr rhetorische Tipps und verhandlungspsychologische Hinweise für eine sichere, ergebnisorientierte Verhandlungsführung.


Simulation des sommerlichen Wärmeschutzes

Der grundliegende Gedanke bei dem sommerlichen Wärmeschutz ist die Vermeidung von unzumutbar hohen Temperaturen in Gebäuden, die später energieintensive und kostenintensive Maßnahmen (z. B. Kühlung) zur Folge haben. Daher sollte schon in früheren Planungsphase darauf geachtet werden, dass der sommerliche Wärmeschutz durch bauliche Maßnahmen miteinbezogen wird. Hier spielen vor allem: Gesamtdurchlassgrad, Anteil der Fensterfläche, Orientierung, Neigung sowie die Sonnenschutzvorrichtungen eine große Rolle.

Auch der Luftwechsel in den Räumen im Sommer, wie auch die Wärmekapizität der einzelnen Bauteile, haben einen großen Einfluss auf die Temperaturentwicklung. Mit der Novellierung der Norm 4108-2 im Jahre 2014 wurden alternative Simulationsverfahren zur Berechnung des sommerlichen Wärmeschutzes eingeführt.

Die Besonderheit der Simulation – im Vergleich zum „herkömmlichen“ Nachweis nach dem Sonneneintragskennwert– liegt in der Ermittlung von Übertemperaturgradstunden der kritischen Räume oder des gesamten Gebäudes. Hierzu wird das Gebäude oder ausgewählte Räume mitsamt der Bauteile und deren Eigenschaften und Bauweise erfasst. Außerdem können hierzu mehr Details wie z.B. Eigen-Verschattung des Gebäudes berücksichtigt werden. Anhand der von der Norm vorgegebenen Randbedingungen werden genaue Temperaturen der Räume stundenweise ermittelt. Für die nachweisrelevanten Räume müssen dann Grenzwerte von maximal 1200 – und bei Nichtwohngebäuden von maximal 500 Übertemperaturgradstunden (Kh/a) eingehalten werden. Außerdem kann der Planer auch über die Simulation des gesamten Gebäudes, die kritische Räume im Gebäude ermitteln, die sich in den hohen Übertemperaturgradstunden wiederspiegeln.

 

 


Hierzu bietet Hottgenroth Software das Programm „Sommerlicher Wärmeschutz 3D PLUS“. Die integrierte HottCAD -Erfassung in 3D und der intelligente Datenaustausch ermöglicht dem Energieberater oder Planer eine zeitsparende Arbeitsweise „auf Knopfdruck“. So können zum Beispiel die mit dem Energieberater 3D PLUS erstellten 3D-Gebäudemodelle direkt für die Simulation im „Sommerlichen Wärmeschutz 3D PLUS" verwendet werden. Das Programm bietet auch eine IFC-Schnittstelle mit welcher bereits erstellte 3D-Modelle aus anderen Programmen übernommen werden können. Dies ist die Grundlage für effiziente BIM-Planung. So kann der Planer die bauliche Gestaltung, verschiedene Fensterausführungen, unterschiedliche Bauweise variieren um die bestenergetische Lösung dem Kunden anzubieten. Es kann ein Nachweis inklusive Dokumentation ausgegeben werden
.

Als Mitglied der Ingenieurkammer Hessen sowie Teilnehmer der Kurse an der Akademie Hessen erhalten Sie Sonderkonditionen von 20% bei dem Erwerb der Software.

Für weitere Details klicken Sie hier:

https://www.hottgenroth.de/M/SOFTWARE/SolarPVSimulation/Sommerlicher-Waermeschutz-3D-PLUS/Seite.html,152125,80419


Hessische Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen veröffentlicht

Die Hessische Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (H-VV TB) (Umsetzung der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen Ausgabe 2017/1) des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung vom 13. Juni 2018 wurde im StAnz. Nr. 27 auf der Seite 831 veröffentlicht und trat am 7. Juli 2018 in Kraft.

Der Erlass einschließlich Anlage kann im Internet auf den Seiten des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung abgerufen werden.


Neue Hessische Bauordnung 2018 eingeführt

Die Ingenieur-Akademie Hessen begrüßt die reformierte hessische Bauordnung. Am 24.05.2018 wurde sie durch den Hessischen Landtag mit den Stimmen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP beschlossen.
Am 06.06.2018 wurde die neue HBO verkündet und trat am 07.07.2018 in Kraft:

Gesetz zur Neufassung der Hessischen Bauordnung und zur Änderung landesplanungs- ingenieurberufs- und straßenrechtlicher Vorschriften

Das bedeutet für Ingenieure: Es gibt keine langen Übergangsfristen, die neue Bauordnung wird bald zur Anwendung kommen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich umgehend mit den weitreichenden Änderungen zu befassen. Hierzu bieten wir ein spezielles Seminar an:

06.09.2018 - Die neue HBO 2018. Referent: Erich Allgeier, MR a.D.

Stadthalle Friedberg/Hessen
Kosten Mitglieder: 154,70 € (130,00 € + MwSt.)
Nichtmitglieder: 214,20 € (180,00 € + MwSt.)


Be ing-green

ingkh

ingsh


Weiterbildung zahlt sich aus

Ihre Investition in die Zukunft.

Wir vermitteln in unseren Seminaren Kompetenzen und Kenntnisse in diversen Kernbereichen um Sie persönlich voranzubringen. Neben Informationen über neue Entwicklungen am Markt, informieren wir über innovative Lösungsansätze, nachhaltige Verfahren und neue Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien.
Bei uns finden Sie das passende Seminar.

zu den Seminaren

Eine Einrichtung der Ingenieurkammer Hessen

Die Ingenieurkammer Hessen ist eine berufsständische Körperschaft des Öffentlichen Rechts, die staatlicher Aufsicht unterliegt und als Selbstverwaltungsorgan der hessischen Ingenieure die Interessen ihrer Mitglieder wahrnimmt. Weitere Informationen zu Aufgaben, Serviceangeboten und Mitgliedschaft finden Sie auf der Internetpräsenz der IngKH.